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Josei Toda - Zweiter Präsident der Soka Gakkai

Josei Toda

Josei Toda (1900-1958) war Lehrer, Verleger und Unternehmer, der als deren zweiter Präsident die buddhistische Laienbewegung Soka Gakkai nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufbaute und zu einer dynamischen und populären Bewegung machte.

Als junger Mann von der nördlichen Insel Hokkaido in Tokio angekommen, fand er eine Lehrstelle an einer Schule, die von Tsunesaburo Makiguchi geleitet wurde. Beeindruckt von Makiguchis pädagogischen Ideen und Vorstellungen wurde Toda bald dessen Schüler. Im Jahre 1928 folgte er seinem Meister und konvertierte wie dieser zum Nichiren Buddhismus. Beide gründeten sodann später die Soka Kyoiku Gakkai, die Vorläuferorganisation der Soka Gakkai.

Als Dissidenten, die sich gegen die Kriegsabsichten der japanischen Militärregierung gestellt hatten, wurden Toda und Makiguchi 1943 inhaftiert. Im Gefängnis widmete sich Toda dem Studium und der Ausübung des Nichiren Buddhismus und erlangte dabei zu einer tiefgreifenden Erkenntnis. Nämlich, dass die Buddhaschaft ein Potential ist, das jeglichem Leben innewohnt. Diese Erkenntnis vertiefte seine Überzeugung, dass alle Menschen durch die Ausübung des Nichiren Buddhismus diesen erleuchteten Lebenszustand erlangen können.

Nach seiner Haftentlassung zu Ende des Zweiten Weltkrieges, begann Toda, die völlig zerstörte Soka Kyoiku Gakkai wieder aufzubauen und nannte sie fortan Soka Gakkai (Gesellschaft zur Schaffung von Werten).

Toda lehrte, dass alle Menschen durch die buddhistische Ausübung und eine selbstmotivierte, innere Wandlung, auch genannt "Menschliche Revolution", ihr Schicksal zum besseren hin ändern können. Diese Botschaft fand großen Widerhall vor allem bei jenen unzähligen Menschen, die in Japans Nachkriegszeit unter Armut, Krankheit und den chaotischen Zuständen zu leiden hatten. Todas unerschütterliches Vertrauen in die Kraft der Philosophie Nichirens sowie seine Fähigkeit, die tiefgehenden Konzepte des Buddhismus mit praktischen und leicht verständlichen Beispielen aus dem Alltag zu erleutern, entfachte bei vielen Menschen neue Hoffnung und Mut.

Zum Zeitpunkt seines Todes im Jahre 1958 hatte Toda die Soka Gakkai zu einer Organisation von beinahe 1 Million Mitgliedern aufgebaut und damit den Grundstein für die rasante Verbreitung des Nichiren Buddhismus in Japan und auf der ganzen Welt gelegt.

Toda ist auch bekannt für seinen kompromisslosen Widerstand gegen Atomwaffen, die er das "absolute Böse" nannte, welches die Menschen und deren unleugbares Recht auf Leben bedrohe. Diese Haltung, die Toda 1957 in seiner Deklaration gegen Atomwaffen zum Ausdruck brachte, gilt als Ausgangspunkt für die Friedensaktivitäten der SGI.

In Anerkennung von Todas Idealen gründete dessen Nachfolger, SGI Präsident Ikeda, das Toda Institut für Friedensforschung.

Toda's Deklaration
Josei Toda verkündet seine Deklaration zur Abschaffung aller Atomwaffen (1957)


-> Link: www.joseitoda.org/

Samstag, 29. April 2017 © 2000-2017 by Österreich Soka Gakkai International (OSGI). Alle Rechte vorbehalten.